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Hund und Teich

Tipps für den hundefreundlichen Teich

Viele Gartenteichbesitzer haben einen Hund. Für sie gehört der “beste Freund des Menschen” einfach dazu, wenn es um die Freizeitgestaltung im Garten geht. Viele Hunde, ganz besonders die größeren Rassen, nehmen gerne auch einmal ein Bad. Damit weder sie noch der Teich und seine Bewohner Schaden nehmen, gilt es ein paar wenige Dinge zu beachten.

Die Ufergestaltung

Es gibt Hunde, die springen an jeder Stelle ins Wasser. Die meisten suchen aber die Stelle aus, die ihnen den einfachsten Einstieg gewährleistet. Das ist ein flaches Ufer, das zum Beispiel über ein Rasenstück erreicht werden kann.
Schäden am Teichufer entstehen - wenn überhaupt - fast nie beim Hineinspringen, sondern dann, wenn der Hund wieder ans Ufer will. Steile und glatte Ufer machen es ihm unnötig schwer, denn mit seinen scharfen Krallen versucht der Hund den Teich wieder zu verlassen, indem er in schneller Folge kratzt. Dabei können ganze Teichränder samt Folie beschädigt werden. Vermeiden können wir das, indem wir das Ufer an einer geeigneten Stelle so gestalten, dass der Hund auch leicht wieder aus dem Teich kommt.

Die Bepflanzung

Schon durch die Bepflanzung können wir den Hund in die richtige Richtung “steuern”. Ist eine Seite offen, die anderen jedoch dicht bepflanzt, wird er sicher diese Seite als Einstieg wählen. Auch der Rasen sollte hier bis direkt an den Teich gehen. Eine Kappilarsperre verhindert, dass Wasser aus dem Teich gesaugt wird. Allerdings müssen wir dann auch beachten, dass der Rasen nicht in den Teich wuchert. Dazu legen wir eine Grenze aus Kies oder Steinen an.
Dieser Einstiegsbereich bleibt auch im Wasser selbst frei von Pflanzen. Weder Schwimm-(z.B. Hornkraut, Wasserpest) noch Schwimmblattpflanzen gehören in diesen Bereich, denn kleine Hunde könnten sich verheddern, während größere die Bestände stark schädigen könnten. Die meisten Hunde werden nicht den gesamten Teich nutzen, sodass wir besonders für die Schwimmblattpflanzen noch ausreichend Platz haben.

Das Training

Wenn wir nun den Hund auch noch durch entsprechendes Spielen auf den richtigen Einstieg in den Teich hinweisen, wird er nur an dieser Stelle hinein- und wieder hinausgehen.
Wir sollten ihn aber auch nicht zwingen, ins Wasser zu gehen. Die meisten Hunde tun es freiwillig. Mit einem wasserfesten Spielzeug, wie es zum Beispiel im Zoofachhandel angeboten wird, wird es keine Schwierigkeiten geben, den Hund richtig zu konditionieren und so haben Hund und Halter ihre Freude daran.

Der Spaß

Hund und Teich passen perfekt zusammen. Mit nur wenigen Maßnahmen lässt sich der Gartenteich so gestalten, dass Hund und Herrchen bzw. Frauchen viel Spaß zusammen haben können.


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