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Jägerin am Teich

Die meisten Menschen ängstigen sich, wenn sie an Schlangen denken. Aber nicht jede ist eine Schwarze Mamba - zumindest nahezu alle einheimischen Kriechtiere sind ungefährlich. Die Ringelnatter kann man unter Umständen im eigenen Garten, vor allem am Teich, antreffen.

Die Ringelnatter (Natrix natrix) ist für den Menschen und seine Haustiere vollkommen ungefährlich. Sie hat keine Giftzähne. Das verdünnte Gift in ihrem Speichel ist schwach, es kann aber kleine Beutetiere lähmen.

Wird sie von einem Tier oder Menschen überrascht, so flieht sie meist blitzschnell. Erkennt sie hingegen, dass ihr keine weitere Gefahr droht, setzt sie ihren Weg meist von alleine fort.

Als Mensch sollte man einfach weitergehen und dem Tier somit die Möglichkeit zur Flucht lassen. Ausgewachsene Ringelnattern sind oft um 80 Zentimeter lang, einzelne Weibchen können 1,5 Meter Länge erreichen. Dabei können sich die Tiere erstaunlich eng einrollen. Das auffälligste Merkmal von Ringelnattern sind zwei gelbe Halbmonde am Hinterkopf der Tiere. Ihre Grundfarbe ist manchmal Schwarz, meist aber Hell- bis Dunkelgrau. Hinzu kommen dunklere Flecken oder Barren auf dem Rücken und den Körperseiten. Weitere Erkennungsmerkmale von Ringelnattern sind große Kopfschilder, gekielte Schuppen (mit einer “Mittelrippe”) und runde Pupillen.

Der Garten als Lebensraum für die Ringelnatter

In die häuslichen Gärten kommen Ringelnattern insbesondere aus zwei Gründen: zum Fressen und zur Fortpflanzung. Sie müssen sich regelmäßig erwärmen und sind dann beim Sonnenbad zu beobachten, zum Beispiel vor einer Hecke oder im Blumenkübel. Abkühlung finden sie im Schatten oder im Gartenteich.

Gefahren drohen durch Technik, Mensch und andere Tiere

Später im Jahr werden Kompost oder Misthaufen zur Überwinterung genutzt. Dennoch drohen den Ringelnattern in Gärten viele Gefahren, zum Beispiel durch Katzen oder auch Mähroboter

Wenn es irgend geht, versuchen Ringelnattern vor Bedrohungen zu fliehen. Werden sie gegriffen, verspritzen sie durch hektische Bewegungen des Hinterkörpers eine stark stinkende Flüssigkeit aus ihren Analdrüsen und versuchen teilweise, sich durch Bisse zu wehren. Nützt das alles nichts, stellen sich Ringelnattern oft tot, indem sie den Körper erschlaffen lassen und teilweise den Bauch nach oben drehen, die Pupillen verdrehen und aus dem geöffneten Maul die Zunge heraushängen lassen. Dieses Verhalten wird als “Akinese” bezeichnet.

Ringelnattern brauchen Schutz durch den Menschen

Im eigenen Garten kann man Ringelnattern Gutes tun: Eine strukturreiche Vegetation, zum Beispiel vielfältige Mosaike aus Stauden, Hecken und kurzem Zierrasen oder ein Naturgarten gefallen vielen Reptilien. Sie alle - und auch Ringelnatter - mögen Holzhaufen als Versteck und Sonnenplatz. Insekten und Spinnen sind wichtige Beutetiere von Eidechsen und Amphibien, daher sollte auf Gifte im Garten verzichtet werden. Für die Beutetiere der Ringelnatter (meist Wirbeltiere) und deren Beutetiere (zum Beispiel Spinnen und Insekten) ist ein insektenreicher Garten ideal. Für sie sind üppig blühende Stauden eine wichtige Voraussetzung. Ein weiterer Beitrag zum Schutz der Nattern ist die Sicherung von Lichtschächten und anderen potenziellen Fallen. Ringelnattern freuen sich über Amphibien im naturnahen Gartenteich, diese siedeln sich vor allem an, wenn Fische dort fehlen. Die Anlage von Komposthaufen und das Nicht- Stören entdeckter Gelege oder überwintern der Schlangen sind wichtige Beiträge zum Schutz der Ringelnatter.


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