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Schöne Aussicht Das Teichumfeld beeinflusst die Wirkung unseres Teichs

Ruhig liegt der Gartenteich in der Mittagssonne und nur das sanfte Plätschern eines Wasserspiels unterbricht die Stille. Alles scheint perfekt im Wassergarten. Unser Blick wird jedoch immer wieder von einem ganz bestimmten, störenden Punkt angezogen. Es ist schon eine unerklärliche Magie, geradezu ein Zwang, dass wir immer wieder hinschauen. Ist es der hässliche, verrostete Gartenzaun, eine Müllbox oder die Kompostecke les Nachbarn? Vielleicht aber auch eine blendende, grellweiße Hausmauer, welche die verwunschene Idylle unseres Wassergartens ungünstig beeinflusst? Es gibt viele Möglichkeiten, um diese Störfaktoren unsichtbar zu machen oder wenigstens abzuschwächen. Zumal gerade in kleinen Gärten begrenzende Mauern oder Zäune oft sehr dominant wirken. Die Wirkung eines Gartenteichs steht und fällt mit seinem Umfeld. Wenn es etwas zu verdecken gilt, sind Holz, Bambus und großblättrige, dekorative Gewächse die besten und natürlichsten Helfer.

Kletterpflanzen

Nicht zuletzt sind hier ein- und mehrjährige Kletterpflanzen eine gute Hilfe. Je nach Art und Sorte verdecken sie schnell unschöne Stellen und bringen selbst Mauern zum Leben. Denken wir nur an alte Schlösser und Burgen. Berankt mit den schönsten Rosen sorgen sie für stimmungsvolle Akzente. Auch für einen Wassergarten können Mauern sehr von Vorteil sein. Je nach Standort sind sie nämlich ein Schutz gegen Nordwinde und gute Speicher für Sonnenwärme. Für subtropische und tropische Pflanzen schaffen sie daher ideale Bedingungen. Im gut durchwärmten Flachwasserbereich finden diese schönen Gewächse den günstigsten Platz. Schaden könnte dann nur ein regenreicher Sommer.

Kübelpflanzen

Mediterrane Kübelpflanzen, unmittelbar am Teichrand, sorgen zusätzlich für stimmungsvolle Akzente. Terrakotta- und Holzkübel sind sehr passend und haben außerdem den Vorteil, dass sie sich in der prallen Sonne nicht derart aufheizen wie etwa Behälter aus Metall oder Kunststoff. Eine Verbrennung der Wurzeln ist daher nicht zu befürchten.

Mauern

Eine alte Mauer ist an sich schon ein dekoratives Element und muss nicht zwingend verdeckt werden, besonders dann nicht, wenn sie bereits mit etwas Patina bedeckt und verwittert ist. Auch für den Einbau eines Wasserspeiers oder Wandbrunnens ist sie geradezu ideal. Es wirkt sehr natürlich, wenn Wasser aus Steinen quillt und auf die eine oder andere Weise zum Ursprung zurückgeleitet wird. Ob es nur durch eine kleine Wasserrinne murmelt und plätschert, über eine Wassertreppe den Weg zurück in einen Teich findet oder bis zur Mündung einige Überlaufbecken oder -schalen passieren muss - die Mauer ist kein Ärgernis mehr, sondern geschickt in den Wassergarten integriert. Berücksichtigt werden muss natürlich auch, welche Breite die zwischen Mauer und Teich liegende Ebene aufweist. Mit Hilfe einer Pumpe, welche den Wasserkreislauf in Gang hält, wird das Wasser durch eine verdeckt gelegte Rohr- oder Schlauchleitung hin zum Wandbrunnen und auch wieder zurück in den Teich geleitet. Damit die Anlage auch perfekt funktioniert, empfiehlt sich die Hilfe eines Fachmanns. Auch ohne Einbeziehung von Wasser verwandelt sich eine unschöne Mauer durch geschickte Bepflanzung zu einem lebenden Schmuckstück. Vorher ein Ärgernis und Störfaktor im Wassergarten, setzt sie nun ihre eigenen Akzente.

Zäune

Ebenso wie Mauern können Zäune die Wirkung des Teichhintergrunds beeinflussen. Aluminiumzäune oder hässliche, verrostete Drahtgeflechte wirken sich ungünstig auf das Gesamtbild eines Wassergartens aus. Oftmals sind Drahtzäune derart desolat, dass sie kaum noch als Kletterhilfe für verdeckende Rankpflanzen geeignet sind. Bestenfalls eignen sich zierliche, einjährige Kletterpflanzen, um sie in ein blühendes Gewand zu hüllen.

Wälle

Offener Kompost, der ja gerne im hintersten Teil des Gartens angelegt wird, sowie andere unschöne Stellen lassen sich gut durch einen Natursteinwall verdecken. Durch Gesteinsarten, die auch am Gartenteich verwendet wurden, bleibt ein harmonischer Gesamteindruck erhalten. ln letzter Zeit werden vermehrt „Gabionen" eingesetzt. Ihr Name leitet sich aus dem italienischen Wort „gabbia" ab und bedeutet zu Deutsch so viel wie „Korb". Gemeint sind mit Steinen befüllte Drahtgitterkörbe, die unter etlichen anderen Einsatzmöglichkeiten besonders als Sicht- und Lärmschutz verwendet werden. Im ersten Moment etwas kalt und befremdlich wirkend, sind sie jedoch - schnell berankt und bewachsen - eine gute Alternative für herkömmliche Steinmauern und dergleichen, denn sie können in sehr variablen Formen und Höhen zusammengestellt werden. Aufwändige Arbeiten mit Beton oder Mörtel sind nicht mehr notwendig.

Lebende Zäune

Bei den Klassikern im Wassergarten sind etliche Holzarten wie auch Bambus und Schilf nicht wegzudenken. Diese Materialien für Einfassungen, Zäune und Sichtschutz fügen sich naturnah in den Wassergarten ein und harmonieren mit vielen Pflanzen. Sie wirken sehr natürlich wie etwa Zaunelemente aus geflochtenen Weiden oder Haselnussruten. Wer es immer grün und blickdicht haben möchte, wird sicherlich zuerst an die üblichen Eiben oder Taxushecken denken. Allerdings sind die meisten Grundstücke in der heutigen Zeit derart knapp bemessen, dass für Hecken dieser Art der Platz nicht ausreicht. Überall dort sind Schling- und Kletterpflanzen eine gute Alternative. Wir müssen ihnen nur die entsprechenden Hilfen geben, damit sie jene Stellen verdecken können, die uns „ein Dorn im Auge" sind. Die meisten benötigen Kletterhilfen in Form von Rankgerüsten oder Spalieren. Hier sind Heimwerker gefragt oder man versorgt sich im Fachhandel, der auf diesem Sektor eine große Auswahl im Angebot führt.

Einkaufstipps

Es ist nicht immer einfach, für jede Pflanze die passende Kletterhilfe zu finden. Je nach Klettertechnik unterscheidet man vier Gruppen:
Rankpflanzen: geeignet für Netze, Gitter und Spaliere.
Schlingpflanzen: Stängel und Triebe umwinden spiralförmig besonders gut vertikal ausgerichtete Spaliere.
Spreizklimmer: suchen Halt an waagrechten gespannten Sprossen. Müssen meist angebunden werden.
Selbstklimmer: besitzen Haftscheiben oder Haftwurzeln, heften sich selbst auf Unterlagen an und brauchen meist keine Kletterhilfen.
Wer es gerne bunt und abwechslungsreich mag, wird an einjährigen Kletterpflanzen viel Freude haben. Sie wachsen schnell und es ist erstaunlich, wie sie innerhalb einer Vegetationsperiode hässliche Zäune in blühende Wände verwandeln. Jedes Jahr eine andere Pflanzensorte lässt keine Langeweile aufkommen. Außer einem guten Boden, Dünger und Wasser haben diese fleißigen Blüher keine Ansprüche.

Kletterrosen

Rosen im Wassergarten, passt das überhaupt? Diese Frage wird hin und wieder gestellt und sie ist leicht zu beantworten: Erlaubt ist, was gefällt. Man kann niemandem vorschreiben, welche Pflanzen er in seinem Garten pflegen möchte, zumal es gerade auf diesem Sektor viele verschiedene Geschmacksrichtungen gibt. Ebenso wenig kann man auch niemandem vorschreiben, welche Fische er im Teich pflegen möchte. Allenfalls kann man Ratschläge geben. Und diese Ratschläge sind äußerst wichtig, denn wie oft werden unter etlichen anderen Fischarten gerade die schönen Koi in viel zu kleinen Becken gehalten und Goldfische dümpeln in verschlammten Miniteichen dahin. Rosen die ewigen Favoriten bringen Düfte und Fröhlichkeit in den Wassergarten. Kletterrosen können störende Hauswände und Mauern in Schmuckstücke verwandeln. Jedoch haben sie meist besonders lange Triebe und da sie keine Haftorgane besitzen, müssen sie an Stützen angebunden werden. Beim Kauf sollte man sich gut beraten lassen, denn es gibt diese kletternden Gehölze in zwei Formen: überreich blühende, bis zu 6 m hoch wachsende Sorten, welche nur einmal blühen, und andere, nur 4 m hoch wachsende Sorten, die jedoch im Sommer öfter blühen. Zur Trennung von Nutz- und Wassergarten ist ein Rosenbogen gut geeignet. Er ist eine wunderschöne Begrenzung wie auch ein Blickfang, der an Romantik nicht zu überbieten ist und zum Durchgehen verleitet. Kletterrosen mögen viel Sonne, aber nicht unmittelbar vor einer nach Süden weisenden Wand. Stehende Hitze und Strahlungswärme fördern dort Schädlingsbefall und Krankheiten. Um die Kosten niedrig zu halten, imprägnieren oder streichen Gartenbesitzer ihre Holzzäune selbst. Die dafür verwendeten Produkte müssen umwelt- und pflanzenfreundlich sein. Beim Kauf von vorgefertigten Teilen und Zäunen sollte man sich für druckimprägniertes Material entscheiden. Hier ist man auf der sicheren Seite und vor Überraschungen geschützt. Es geschieht sonst nicht selten, dass Kletterpflanzen plötzlich ihrem Namen keine Ehre mehr machen und nur noch schlaff ihre Blättchen hängen lassen.

So macht es Spaß

Mit etwas Geschick und Fantasie und vielleicht auch mit Hilfe von Fachberatern lassen sich Ärgernisse wie Rostzäune, blendende Mauern, Komposthaufen und andere störende Dinge auf die eine oder andere Weise kaschieren. Sicherlich wird sich dann bald eine lustige Schar Singvögel für die nun begrünte Mauer interessieren und dort nisten. Für ein erfrischendes Bad ist in dem Wassergarten ja ohnehin gesorgt.


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