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Tropische Seerosen im Gartenteich

Unsere winterharten Seerosen sind wunderschön, ihre Blüten zeigen jedoch eine eingeschränkte Farbpalette: Weiß, Rot, Rosa, Gelb, Orange und Pfirsichfarben. Neue Züchtungen mit blauen oder blauvioletten Farben sind nicht nur farbschwach, sondern auch recht kostspielig.

Tropische Seerosen, von denen viele blaue und blauviolette Farbtöne zeigen, sind im spezialisierten Fach- und Internethandel zu bekommen. Dort kann man vorbestellen, wenn man ganz bestimmte Sorten haben möchte. Und dafür ist jetzt die richtige Zeit, denn ab etwa Mai werden sie ausgeliefert und können bei Wassertemperaturen ab etwa 15 °C in den Teich oder Kübel.

Farben und Größe

Zwar gehören die größten Seerosen der Welt - die Riesenseerosen der Gattung Victoria mit einem Blattdurchmesser von bis zu drei Metern - ebenfalls zu den tropischen Seerosen, hier geht es jedoch um die kleineren Sorten aus der Gattung Nymphaea. Ihre Blüten können - je nach Art und Sorte - verschiedene Farben haben, aber die roten und weißen stammen von Nachtblühern. Sie gehen nachts auf, spätestens am Mittag haben sie sich wieder geschlossen. Will man auch tagsüber etwas von ihnen sehen, eignen sich die blauen, violetten und gelben Farbtöne. Gerade blaue und violette Blüten sind sonst nicht oft anzutreffen und deshalb besonders beliebt. Die Blätter sind selten einfarbig grün, meist mehr oder weniger stark gemustert. Bei den Sorten mit besonders stark gemusterten Blättern ist die Seerose selbst ohne Blüten ein auffälliger Hingucker.

Die verschiedenen Arten und Sorten haben einen ganz unterschiedlichen Platzbedarf, wirklich große sind im Handel kaum erhältlich. Deswegen eignen sich die meisten auch für kleine Gefäße, also Kübel und Fertigteiche. Wer also keinen Gartenteich besitzt, kann dennoch diese Seerosen halten.

Pflege

Im Gegensatz zu winterharten Seerosen mit ihrem großen Rhizom haben die tropischen Seerosen Wurzeln. Man benötigt neben der neu erhaltenen Seerose einen Pflanztopf und Pflanzsubstrat, eine Mischung aus Sand und Torfkultursubstrat. Der Topf wird zur Hälfte mit dem Substrat gefüllt und mit ein bis zwei Düngekegeln bestückt. Die Seerosen wird mit der Wurzel senkrecht gehalten und der Topf anschließend rundherum mit dem Substrat gefüllt. Alle sechs Wochen ( aber nicht vor der Überwinterung, vgl. Kasten) wird ein weiterer Düngekegel vorsichtig ins Substrat gedrückt. Verblühte Blüten und abgestorbene Blätter sollten immer zügig entfernt werden, damit die Pflanze dorthinein keine Energie verschwendet.

Neu kaufen oder überwintern?

Der Aufwand, tropische Seerosen im Kübel und Teich zu überwintern, ist sehr hoch. Da sie Wärme und Licht brauchen, wird deshalb selbst im beheizten Wintergarten eine kräftige Zusatzbeleuchtung benötigt. Es ist eine Überlegung wert, statt der aufwendigen Überwinterung jedes Jahr eine neue Seerose zu kaufen, denn sie sind nicht teurer als ein guter Blumenstrauß, von dem man höchstens zwei Wochen etwas hat. An der tropischen Seerose dagegen kann man sich von Juni bis September erfreuen, in warmen Jahren sogar noch länger.


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