Koi A Kabuto - Cyprinus Carpio - 9-12cm
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aus über 3.000 Bewertungen »Japankoi — im japanischen Nishikigoi, wörtlich „Brokatkarpfen" — sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen Züchtungskultur in Japan und zählen zu den schönsten und begehrtesten Teichfischen der Welt. Die Kabuto-Varietät nimmt dabei eine besondere Stellung ein: Der Begriff „Kabuto" bedeutet im Japanischen „Helm" und beschreibt das charakteristische schwarze Muster, das den Kopf des Koi wie ein Kriegerhelm überzieht — oft kombiniert mit goldenen (Kin Kabuto) oder silbernen (Gin Kabuto) Schuppenrändern, die dem dunklen Grundkörper ein metallisch-edles Leuchten verleihen. Dieses Zusammenspiel aus tiefschwarzem Kopfabzeichen, metallisch glänzenden Schuppen und dem kräftigen Körperbau macht den Kabuto-Koi zu einem der ausdrucksstärksten und unverwechselbarsten Vertreter unter den Nishikigoi. In der Größe 9–12 cm haben die Tiere die empfindlichste Jungfischphase bereits hinter sich, zeigen die erste Ausprägung ihres individuellen Musters und bringen noch das gesamte Wachstums- und Farbentwicklungspotenzial vor sich — die schönste Phase um einen Koi kennenzulernen.
Für die artgerechte Haltung empfiehlt sich ein gut geplanter Gartenteich ab 4.000–6.000 Litern mit einer Mindestlänge von 2–3 Metern. Langfristig sollten mindestens 1–2 m³ Wasservolumen pro ausgewachsenem Tier eingeplant werden, da Kabuto-Koi zu stattlichen Tieren heranwachsen. Eine Teichtiefe von mindestens 1,2 m — besser 1,5–2 m — gewährleistet die frostsichere Überwinterung im Freiland. Eine leistungsstarke biologische Filteranlage ist unverzichtbar; regelmäßige Wasserwechsel von 20–30 % monatlich halten die Wasserqualität stabil. Tiere aus Innenhälterung dürfen erst ab Ende März schrittweise an Außentemperaturen gewöhnt werden — abrupte Temperaturwechsel schwächen das Immunsystem und können selbst gesunde Jungtiere ernsthaft gefährden. Wasserwerte stabil halten: pH 7,0–8,5, GH 8–15° dGH, KH mind. 3° dKH, Temperatur 4–26 °C.
Koi sind Allesfresser, die in dieser Wachstumsphase besonders von hochwertigem, proteinreichem Futter profitieren. Bei Temperaturen über 12 °C wird proteinreiches Wachstumsfutter gegeben; bei 8–12 °C wechselt man auf leicht verdauliches Weizenkeimfutter; unter 8 °C wird die Fütterung vollständig eingestellt — der Stoffwechsel der Tiere ist dann zu stark verlangsamt. Koi fressen immer weiter, solange Futter im Wasser treibt — daher gilt: nur so viel füttern wie in 5–10 Minuten restlos aufgenommen wird.
Koi sind echte Gemeinschaftstiere, die in Gruppen von mindestens 4–5 Artgenossen ähnlicher Größe am besten gedeihen. Mit zunehmendem Alter entwickeln Kabuto-Koi eine bemerkenswerte Zutraulichkeit — sie erkennen ihren Pfleger, kommen aktiv auf ihn zu und lassen sich mit etwas Geduld aus der Hand füttern. Eine Vergesellschaftung mit Goldfischen, Goldorfen oder Goldschleien ist gut möglich; Kleinfische, Krebse und Wirbellose werden als Beute betrachtet.
| Wissenschaftlicher Name: | Cyprinus carpio (Linnaeus, 1758) |
| Deutscher Name: | Japankoi / Nishikigoi / Brokatkarpfen |
| Varietät: | Kabuto (Kin Kabuto / Gin Kabuto) |
| Liefergröße: | 9–12 cm (Tosai / Jungtiere) |
| Endgröße: | bis ca. 70–90 cm möglich |
| Alterserwartung: | bis zu 60 Jahre |
| Farbschläge: | Verschiedene Kabuto-Farbschläge – je nach Verfügbarkeit |
| Herkunft: | Japan; Nishikigoi-Zucht (Zuchtform des Karpfens) |
| Teichgröße: | ab 4.000–6.000 l; langfristig 1–2 m³ pro ausgewachsenem Tier |
| Teichtiefe: | mind. 1,2 m; ideal 1,5–2 m für frostsichere Überwinterung |
| Wasserparameter: | pH 7,0–8,5; GH 8–15° dGH; KH mind. 3° dKH; Temperatur 4–26 °C (saisonal) |
| Filterung: | Leistungsstarke biologische Filteranlage erforderlich |
| Futter: | Proteinreiches Wachstumsfutter; temperaturangepasst; unter 8 °C keine Fütterung |
| Verhalten: | Gesellig, neugierig, wird mit der Zeit sehr zutraulich; erkennt seinen Pfleger |
| Vergesellschaftung: | Goldfische, Goldorfen, Goldschleien; keine Kleinfische, Krebse oder Wirbellose |
| Besonderheit: | Charakteristisches schwarzes Helmabzeichen (Kabuto); metallisch glänzende Schuppenränder; Eingewöhnung ab Ende März; langsame Temperaturangleichung zwingend |
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