- Artikel-Nr.: 39680
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aus über 3.000 Bewertungen »| Wasserwerte: | weich bis mittelhart |
| Ernährungsweise: | omnivor - Allesfresser |
| Temperatur: | 18-28 °C |
| Besonderheit: | interessante Brutpflege |
| Fischgruppe: | Kärpflinge |
| Aquariengröße: | 54 l (ca. 60cm) |
| Zucht: | einfach |
| mit Zwergkrebsen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| mit Garnelen?: | mit Zwerggarnelen, Nachwuchs wird eventuell gefressen |
| Optische Wirkung: | Besonders farbenfroh |
| Herkunft: | Asien |
| Bepflanzung möglich?: | Ja |
| mit Schnecken/Muscheln?: | Ja |
| Endgröße: | 4-8 cm |
| Schwierigkeitsgrad: | 1 - Einfach |
| Verhalten: | Normal |
| mit Großkrebsen?: | Nein |
| mit Fischen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| Beckenregion: | Mitte |
| mit Krabben?: | Nein |
Oryzias latipes, der Medaka oder Japanische Reiskärpfling, ist in Ostasien von Japan über China, Korea bis Vietnam weit verbreitet und gehört dort seit Jahrhunderten zur Aquaristik- und Gartenkultur. Die Miyuki-Linie ist dabei die begehrteste und vielfältigste Zuchtgruppe überhaupt — alle blaugrundigen Medaka-Varianten werden ihr zugerechnet. Der Blue Lame ist innerhalb der Miyuki-Familie eine besonders spektakuläre Form: Der schlanke, bis ca. 4 cm große Körper ist transparent bis zart bläulich durchscheinend, entlang des Rückens verläuft ein charakteristischer, leuchtend blau-metallischer Streifen, der je nach Lichteinfall intensiv aufleuchtet. Das namensgebende „Lamé"-Merkmal zeigt sich in zahlreichen metallisch blauen Glanzschuppen, die unregelmäßig über den Körper verteilt sind und im richtigen Licht wie eingewebte Silber- und Blaufäden schimmern — ein Farbeffekt, der besonders vor dunklem Bodengrund und bei seitlicher Beleuchtung atemberaubend wirkt. Männchen sind an der größeren, fächerförmigen Afterflosse erkennbar; Weibchen wirken etwas fülliger, besonders wenn sie Eier tragen.
Die Haltung des Miyuki Blue Lame ist denkbar unkompliziert. Ab 54 Litern mit dunklem Bodengrund — der die metallische Blaufärbung am besten zur Geltung bringt — Schwimmpflanzendecke als Laichsubstrat und natürliche Deckung sowie ausreichend offenem Schwimmraum fühlen sich die Tiere sehr wohl. Als echter Oberflächenbewohner sollte die Wasseroberfläche nicht vollständig bedeckt sein. Die Temperaturtoleranz ist beeindruckend: 4–35 °C werden kurzfristig überlebt, der Wohlfühlbereich liegt bei 16–28 °C — ein Heizer ist in den meisten deutschen Wohnzimmern nicht notwendig. Im Sommer können die Tiere problemlos im Miniteich, Balkonkübel oder einer Zinkwanne gehalten werden; im Winter holt man sie ins kühle Zimmeraquarium. Wasserwerte: pH 6,5–8,0, GH 5–20° dGH — deutsches Leitungswasser ist in den meisten Regionen problemlos geeignet. Wöchentliche Teilwasserwechsel von 20–30 % halten die Qualität stabil.
Als ausgeprägter Oberflächenfresser nimmt der Miyuki Blue Lame sein Futter fast ausschließlich von der Wasseroberfläche auf — sinkendes Granulat wird in der Regel ignoriert. Hochwertiges Mini-Flockenfutter und Staubfutter, das an der Oberfläche treibt, ist daher ideal. Ergänzend werden Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Daphnien und Cyclops sowie Lebendfutter wie Drosophila-Fruchtfliegen begeistert angenommen — und auch kleine Mücken, die direkt von der Wasseroberfläche geschnappt werden, stehen auf dem natürlichen Speiseplan. Gefüttert wird zwei- bis dreimal täglich in kleinsten Portionen, die in wenigen Minuten restlos aufgenommen werden.
Der Miyuki Blue Lame Medaka ist ein geselliges, friedliches Schwarmtier, das niemals einzeln gehalten werden sollte — Gruppen ab 8–10 Tieren zeigen das natürliche, quirlige Schwarmverhalten mit faszinierenden Balzritualen bei Tagesanbruch. Die Zucht gelingt erfreulich einfach: Weibchen tragen die befruchteten Eier als kleines Päckchen an der Afterflosse und streifen dieses an Schwimmpflanzen, Moosen oder feinfiedrigen Wasserpflanzen ab. Die Jungfische schlüpfen nach 1–2 Wochen und können bei dichter Bepflanzung im Elternbecken aufwachsen. Mit Neocaridina-Garnelen, Schnecken und anderen kleinen Friedfischen ist die Vergesellschaftung problemlos möglich — der Miyuki Blue Lame ist vollständig garnelensicher.
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| Wissenschaftlicher Name: | Oryzias latipes var. "Miyuki Blue Lame" |
| Deutscher Name: | Medaka Miyuki Blue Lame / Japanischer Reiskärpfling |
| Herkunftsart: | DNZ – Deutsche Nachzucht |
| Schwierigkeitsgrad: | 1 – Einfach (ideal für Einsteiger) |
| Herkunft/Verbreitung: | Zuchtform; Wildform aus Japan, China, Korea, Vietnam; Reisfelder, Tümpel, langsam fließende Gewässer |
| Färbung: | Transparent-bläulicher Körper; leuchtend blau-metallischer Rückenstreifen; zahlreiche metallisch blaue Glanzschuppen (Lamé-Muster) über den gesamten Körper; besonders eindrucksvoll vor dunklem Bodengrund |
| Endgröße: | bis ca. 4 cm; Männchen an größerer Afterflosse erkennbar |
| Alterserwartung: | ca. 2–3 Jahre (mit Winterruhephase bis zu 5 Jahre möglich) |
| Wasserparameter: | GH 5°–20° dGH, KH 2–15° dKH, pH 6,5–8,0, Temperatur 16°–28° C (kein Heizer notwendig) |
| Beckengröße: | ab 54 l; auch Miniteich, Balkonkübel und Zinkwanne geeignet |
| Futter: | Omnivor; Oberflächenfresser; feines Flockenfutter, Staubfutter, Artemia-Nauplien, Daphnien, Drosophila |
| Zucht: | Sehr einfach; Freilaicher; Eier an Pflanzen abgestreift; Jungfische im Elternbecken möglich |
| Verhalten: | Friedlich, lebhaft, Oberflächenbewohner; Schwarmtier; Balzritual bei Tagesanbruch |
| Vergesellschaftung: | Alle friedlichen Kleinfische, Garnelen, Schnecken; komplett garnelensicher |
| Besonderheit: | Dunkler Bodengrund fördert die Farbintensität des Lamé-Musters stark; Winterruhephase verlängert Lebenserwartung; kein Heizer erforderlich |
- Artikel-Nr.: 39680
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