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Der Gemeine Gilbweiderich Lysimachia vulgaris am Gartenteich

Im Gegensatz zum nahe verwandten Pfennigkraut, das durch seinen kriechenden Wuchs weniger auffällt, ist der Gilbweiderich, auch Felberich, Goldregen, Goldkraut genannt, ein stattliches Gewächs mit einer Höhe von 50-120 cm. Überall dort, wo ihm der Standort zusagt, bildet er sattgelbe Tupfer in der Landschaft.

Man findet ihn an Grabenrändern, im Erlenbruch und in Auwäldern ebenso wie im Weidengebüsch und auf Moorwiesen. An See- und Teichufern siedelt er sich in den Verlandungszonen an und ist daher für den Randbereich des Gartenteichs gut geeignet. Allerdings bildet er lange unterirdische Ausläufer, an deren Enden im Herbst Erneuerungsknospen angelegt werden. Diese bilden im folgenden Frühjahr neue Pflanzen. Am stumpfkantigen, dicht mit kurzen Haaren besetzten Stängel sitzen in quirliger oder gegenständiger Stellung lanzettliche, bis zu 14 cm lange und 4 cm breite Blätter. Aus den Achseln der oberen Stängelblätter wachsen langgestielte Blütentrauben mit endständiger Rispe. Der Blutweiderich ist trotz des ähnlichen Namens nicht sonderlich nahe mit dem Gilbweiderich verwandt. Kelch und Krone der goldgelben, glockenförmigen Blüten sind bis fast zum Grund fünfspaltig, und die Kelchblätter zeigen einen roten Rand.
Der Gilbweiderich erhielt seinen deutschen Namen wegen seiner weidenähnlichen Blätter. Im Mittelalter wurde die Pflanze gegen Fieber, Blutergüsse und Quetschungen verwendet. Ihr wird eine wundheilende, adstringierende Wirkung nachgesagt. Auch zum Färben von Stoffen fand der Gilbweiderich Verwendung. Man erzielte mit seiner Wurzel braune Farben und mit Blättern und Blüten färbte man Wolle gelb.
Im Wassergarten sollte man dem Gilbweiderich einen abgegrenzten Platz zuweisen, um seinen Ausbreitungsdrang etwas einzudämmen. Für kleinere Teiche ist er weniger geeignet, aber in größeren Teichanlagen wird er schnell zu einem hübschen Blickfang, besonders während der Blütezeit von Juni bis August. Kalk mag er nicht, aber einen Platz in Sonne bis Halbschatten bei einer Wassertiefe von 0-10 cm.
Geeignete Nachbarpflanzen sind Kalmus, Acorus calamus, Mädesüß, Filipendula ulmaria, Wasserschwaden, Glyceria maxima, und Blutweiderich, Lythrum salicaria.


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