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Aus klein wird groß Von der Vogeltränke zum Schwimmteich

Zuerst war es nur eine Keramik-Vogeltränke, dekoriert mit einem grünen Frosch am Rand des ansehnlichen und nützlichen Gefäßes. Nicht nur unsere gefiederte Freunde, auch Stachelritter gaben sich bald ein Stelldichein. Als eine Igelmutter mit ihrem stattlichen Nachwuchs von fünf Jungen am kühlen Nass Platzprobleme bekam, war klar: Ein größeres Gewässer musste her.


Der erste Teich

Die Idee für einen kleinen Teich war geboren. Wenig später geschah es,dass der langweilig schöne Rasen einige Quadratmeter seines gepflegten Kleides abgeben musste. Es zog sich drei Wochen hin, bis ein Fertigteich mit verschiedenen Pflanzebenen und einem Fassungsvermögen von 1300 Litern angeliefert und eingebaut war. Von den Schweißtropfen der Erbauer gar nicht zu reden, denn das Einbauen war im Gegensatz zur Anlieferung eine ziemlich stressige Angelegenheit. Schließlich waren ja Wassergarten-Neulinge am Werk. Alsbald waren aber begeisterte Besucher und zufriedene Tiere das erfreuliche Ergebnis der neuerlichen Gartenumgestaltung. So landete eines Tages mit Flügelrauschen und laut schnatternd ein Wildentenpaar auf der Wasserfläche. Entzückend. Der Frust ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Das Geplansche der Enten zog eine starke Wassertrübung nach sich, ganz abgesehen von den abgeweideten Pflanzen, deren Stiele sich nackt und ohne Blüten in die Höhe reckten. Ein deprimierendes Geschehen. Bei aller Tierliebe konnten Entenbesuche nicht gestattet werden. Die beiden Schnattervögel erkannten schnell, dass sie gegen jene Schnüre, die einen Anflug auf das Wasser verhinderten, keine Chance hatten, und blieben fern. Viel Freude brachte das nun etwas größere Gewässer. Besonders dann, als die munteren und bald eingesetzten Goldfische ihre Runden schwammen und - gar nicht scheu - schon nach einiger Zeit am Teichrand um Futter bettelten.

Die Idee entstand

Es ist heute nicht mehr genau nachvollziehbar, zu welchem Zeitpunkt wieder em Traum geboren wurde. Bestimmt war es an einem sehr heißen Sommertag. Im Wasser des Schwimmbads herrschte ein großes Gedränge und es gab auf der Liegewiese kaum noch einen geeigneten Platz, um in Ruhe und Beschaulichkeit die Freizeit genießen zu können. Da war der Gedanke an einen Schwimmteich im eigenen Garten schon sehr verlockend. Ganz so verlockend war allerdings nicht, dass nun wieder ein Stück Land im wahrsten Sinne des Wortes im Wasser untergehen würde. In diesem Falle traf es die schöne, bunt blühende Blumenwiese. Belehrt durch Fachfirmen und eifriges Studieren entsprechender Literatur wurde schnell klar, dass ein Schwimmteich kein Swimmingpool ist und daher weit entfernt von einer sterilen und öde wirkenden Wasserlandschaft. Daher hielt sich die Trauer um den Verlust der Blumenwiese in Grenzen.

Der Bau

Geduld war allerdings gefragt, bis die Baumaschinen endlich anrollten und die Grube aushoben. 86 m2 Wasseroberfläche waren vorgesehen, bei einer Tiefe von 1,70 m im tiefsten Teil. Die örtlichen Gegebenheiten machten es möglich, den Teich an einer Seite direkt an die Terrasse angrenzen zu lassen. Die gegenüber liegende Seite war auf der ganzen Länge des Randbereichs für eine biologische Wasserklärung durch Repositionspflanzen vorgesehen. Diese Ober und Unterwasserpflanzen wie Kalmus, Binsen, Seggen und Rohrkolben sollten nicht nur für die Reinhaltung des Wassers auf natürliche Weise sorgen, indem sie Schadstoffe aufnehmen und langsam abbauen, sondern sie würden auch mit ihren tief greifenden Wurzeln den Untergrund festhalten. In Kombination mit anderen Sumpf- und Wasserpflanzen, die außer ihrer Wasser klärenden Funktion auch noch schöne Blüten hervorbringen würde auch der Schwimmteich sicherlich wieder ein Schmuckstück werden. Vor den gestalterischen Effekten spielten aber vorerst andere Dinge eine wichtige Rolle.Viele Fragen standen im Raum. Wie groß könnte die Schwimmzone werden und wo war die beste Stelle zur Unterbringung eines technisch ausgereiften, biologischen Filtersystems? Wie werden die notwendigen Rohrleitungen verlaufen? Statikberechnungen wegen des Wasservolumens mussten ebenso sein wie Detail-und Schnittzeichnungen. Diese waren zu jener Zeit die interessanteste Lektüre. Im Kopf schwirrten Begriffe wie Pumpen, Abdichtungen, Bodenablauf und Skimmer. Das Rohprofil des künftigen Schwimmteichs zeigte endlich die Größe der Anlage. Als schließlich die Betonfertigteile angeliefert und die Außenwände erstellt wurden, ließ sich die hohe Kompetenz speziell geschulter Arbeitskräfte der ausführenden Fachfirma sehr bald erkennen. Eine gute Verwendung fand die Aushuberde zur Geländemodellierung und für die Anlage eines Steingartens mit Wassertreppe. Alles ging zu des Bauherrn Freude zügig voran, und sobald der Estrichboden angelegt war und alle Innenwände zur Egalisierung der rauen Oberfläche ihren Anstrich erhalten hatten, konnte es nicht mehr weit sein bis tum ersehnten Kommando „Wasser marsch"! Zwar mussten Vlies und Abdichtfolie noch eingelegt und befestigt werden, jedoch zeigten sich diese Arbeiten im Vergleich zu den aufwändigen Vorarbeiten weniger zeitintensiv.

Bepflanzung

Die schönste Tätigkeit für Garten- und Schwimmteichbesitzer ist wohl das Bepflanzen der einzelnen Teichzonen nach dem Einbringen der entsprechenden Granulate. Hier bot sich das immer mehr an Bedeutung zunehmende Zeolith in verschiedenen Körnungen zur Befüllung der Filterzonen des Schwimmteichs an. Zeolith wurde auch als Abdeckungsgranulat für die Teicherde des Flachwasserteils verwendet. Dieses Naturmaterial wirkt als natürlicher Ionenaustauscher und sorgt so dafür, dass der Phosphatgehalt im Teich niedrig bleibt. Und damit wird den so gefürchteten Algen die Nahrungsgrundlage entzogen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass mit der Erstfüllung viele Nährstoffe in den Teich kommen, so sind im ersten Jahr einige Fadenalgen unvermeidbar. Die kann man aber leicht absammeln.

Schwimmvergnügen

Im Nachhinein ist es unglaublich, dass vom ersten „Spatenstich" an bis zum Befüllen des Schwimmteichs nur sechs Wochen vergangen waren. Unglaublich auch, dass die Enten nach der Befüllung des Teichs wieder erschienen. Diesmal würden keine Schnüre die Landung der hübschen Schnattertiere verhindern. Und dass der kleine Hund die Badefreuden seiner zweibeinigen Rudelmitglieder hin und wieder teilte - was sollte schon sein...? Die große Filteranlage würde zuverlässig ihre Arbeit verrichten.


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