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Was hat der pH Wert im Gartenteich mit Algenwachstum zu tun?

 

Was ist der pH Wert überhaupt?

Die Abkürzung pH steht für "pondus hydrogenii", auf deutsch für "Potential des Wasserstoffs". Jetzt wissen allerdings nur die Chemiker unter uns mehr ... im Prinzip sagt der pH Wert des Wassers etwas darüber aus, ob die wässrige Lösung, in der der pH Wert gemessen wird, sauer, neutral oder alkalisch reagiert. Der pH Wert wird ohne Maßeinheit angegeben.

Bei einem pH Wert von 7 spricht man von einem neutralen pH-Wert, alles darunter ist sauer, alles darüber alkalisch. Je kleiner die Zahl, desto stärker die Säure, je größer die Zahl, desto basischer reagiert die Lösung.

In der Regel ist alkalisches, basisches Wasser etwas härter, während sehr weiches Wasser häufig auch leicht bis stärker sauer reagiert.

  • pH bis 7 - sauer, tendenziell weiches Wasser
  • pH von 7 - neutral, tendenziell mittelhartes Wasser
  • pH über 7: basisch oder alkalisch, tendenziell hartes Wasser

 

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Im Gartenteich brauchen die Pflanzen und vor allem die Fische, Mikroorganismen und Wirbellosen einen bestimmten pH Bereich, um sich wohl zu fühlen. Alle aquatischen Lebewesen besitzen einen gewissen pH-Toleranzbereich, außerhalb dessen sie nicht langfristig überleben können. Bei vielen Pflanzen und Teichtieren ist dieser Bereich recht groß, weil sie auch in der Natur wechselnden Bedingungen ausgesetzt sind. Bei Trockenheit wird das Wasser häufig durch Verdunstung härter und damit in der Regel alkalischer, bei viel Regen wird es weicher und damit saurer.

Das Wasser im Teich sollte zwischen 7 und 8 liegen, aber nicht über 8,2 oder 8,3 steigen. Bei höheren pH Werten kann es zu stärkerem Algenbefall kommen, bei tiefen pH Werten zu einem Säuresturz.

Der gefürchtete Säuresturz

Der pH Wert hängt eng mit der Karbonathärte (die das Säurebindungsvermögen des Wassers beschreibt) und dem im Wasser gelösten CO2 zusammen. Ist im Teichwasser eine hohe Karbonathärte vorhanden, so steigt der pH Wert. Ist dagegen das Wasser sehr weich und kann sich viel CO2 lösen, sinkt der pH Wert.

Wird der Teich mit sehr weichem Leitungswasser befüllt oder gibt es sehr ergiebige Regenfälle, kann das Teichwasser sehr weich werden. Das destabilisiert den pH Wert, und es kann zu einem Säuresturz kommen, der für Fische und Wirbellose tödlich sein kann. Durch die gezielte Zugabe von Karbonathärte mit einem dafür geeigneten Präparat (zum Beispiel Teichzeit pH/KH+) kann man im Gartenteich den pH Wert aber gerade in solche Fällen gut stabilisieren.

Wie misst man den pH Wert im Teichwasser?

Um den pH Wert im Teichwasser deines Gartenteichs zu messen, besorgst du dir einen pH Test. Ideal gerade bei leicht grünlichem Teichwasser ist der Wassertest von JBL - hier arbeitest du mit zwei Röhrchen. In eines kommt Teichwasser mit den Reagenzien, das andere dient als Hilfe, um die Farben abzulesen.

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Auch möglich, aber deutlich ungenauer als ein Tröpfchentest ist ein Wassertest mit Teststäbchen.

Mit einem pH Test für den Teich kannst du ganz einfach den pH Wert deines Teichwassers ermitteln und dann gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Warum begünstigt ein hoher pH Wert das Algenwachstum im Gartenteich?

Eine Algenplage im Teich kann darauf hinweisen, dass das gesunde Gleichgewicht in der Teichbiologie gestört ist. Der pH-Wert des Teichwassers sollte idealerweise zwischen zwischen 7 und 8 liegen. Höhere pH Werte über 8 können die Algen stärker wachsen lassen. Insbesondere wachsen die Teichpflanzen bei hohen pH Werten nicht mehr gut und stellen daher keine Konkurrenz mehr für die Algen dar, die gerne übernehmen und aufgrund ihrer höheren pH Toleranz die von den Pflanzen nicht mehr verbrauchten Nährstoffe für sich nutzen. Dieses Phänomen resultiert in stärkerem Algenwachstum.

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Was kann man gegen einen zu hohen pH Wert im Teichwasser unternehmen?

Den pH Wert im Teichwasser kannst du senken, indem du Säckchen mit Torf in den Gartenteich hängst oder einen Wasserwechsel mit weichem Wasser (zum Beispiel Regenwasser) vornimmst. Zusätzliche Wasserpflanzen kannst du außerdem einsetzen, die den Algen im Teichwasser mehr Nährstoffe entziehen.

Die Pflanzen stärken und Algenwachstum vorbeugen

Um die Algen aus dem Gartenteich zu entfernen, gibt es einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst:

  • den pH Wert messen und gegebenenfalls regulieren
  • Grobe Algenpolster mit dem Kescher abfischen
  • Pflanzenreste, hineingefallenes Laub etc. aus dem Teich entfernen
  • mehr schnell wachsende Wasserpflanzen in den Teich einsetzen, die in Konkurrenz zu den Algen treten
  • Mineralien mit einem geeigneten Mineralpräparat wie Teichzeit Pond Basic Mineral auffüllen

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Gut wachsende Wasserpflanzen und Uferpflanzen im und um den Gartenteich sorgen für eine natürliche Algenbeseitigung. Gesund wachsende Teichpflanzen arbeiten für dich; sie entziehen dem Wasser im Teich die für die Algen notwendigen Nährstoffe und sorgen dafür, dass Algenplagen erst gar nicht im Gartenteich entstehen können. Und sie sehen auch noch prima dabei aus!

Teichzeit Pond Vitamin sorgt in deinem Gartenteich für eine gute Versorgung der Teichfische, Wirbellosen, Teichpflanzen und auch der Schadstoffe abbauenden Bakterien mit wichtigen Spurenelementen und Vitaminen. Unser Beitrag für ein stabileres Biotop und für gesündere, fittere Teichbewohner in deinem Gartenteich!

Die mikrobiologischen Prozesse im Teich (aka der Schadstoffabbau durch Filterbakterien) brauchen für einen optimalen Ablauf eine gute Mineralstoffversorgung, ebenso wie alle Fische, Wirbellosen und Pflanzen im Gartenteich. Die wichtigsten Mineralstoffe im Teichwasser sind dabei Kalzium und Magnesium. Dazu braucht es im Teich eine gewisse Gesamthärte, gemessen in °dGH. In mit Regenwasser gefüllten Teichen, vor allem nach langen Regenperioden, ist das Wasser häufig viel zu weich. Die Gesamthärte sollte 8° dGH im Teich nicht unterschreiten, ein Härtegrat zwischen 11-13° dGH ist erstrebenswert, zu messen mit einem Tröpfchentest oder Stäbchentest. Teichzeit GH+ Aufhärtesalz mit seinem idealen Kalzium-Magnesium-Verhältnis von 2 zu 1 erhöht gezielt nur die Gesamthärte im Teichwasser und liefert der Teichbiologie die nötigen Mineralstoffe.

Teichzeit AlgaeEx Fadenalgen Stopp

Wenn du schon Fadenalgen im Teich hast, hilft dir Teichzeit AlgaeEx Fadenalgen Stopp, die lästigen grünen Fäden aus deinem Gartenteich zu verbannen.

Teichzeit AlgaeEx Fadenalgen Stopp arbeitet mit Salicylsäure (die auch in Weidenrinde enthalten ist). Salicylsäure ist für Tiere und Menschen und auch für höhere Pflanzen ungefährlich, zerstört aber die Kalziumstrukturen im Inneren der Algen. So werden die Fadenalgen von innen heraus zersetzt; die Salicylsäure im Teichzeit AlgaeEx Fadenalgen Stopp zerstört vorwiegend die Strukturen, die Algensporen abgeben. Dadurch wird die Vermehrung der unschönen Grünalgen nachhaltig verhindert.

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